Geschichte

Eine kleine Geschichtsstunde zum Thema Tätowierung

Tätowierungen gibt es wahrscheinlich schon solange die Menschheit existiert. Das wohl bekannteste Beispiel ist der so genannte „Ötzi". Ötzi, der vor ca. 3500 Jahren gelebt hat, hatte diverse Linien an den Hand- und Fußgelenken sowie auf dem Brustbein – man vermutet das dies Heiltätowierungen waren.

Dann gibt es noch die „Moko", so genannte Gesichtstätowierungen der neuseeländischen Ureinwohner, die den gesellschaftlichen Stand ihrer Träger und die Stammeszugehörigkeit kennzeichnen.

Tätowiert wurde mit Knochen bzw. Walrosszähnen und Asche. Tätowierungen ziehen sich durch alle Epochen und Gesellschaftsschichten. So waren z.B. die Kaiserin Sissi und König Edward der VII von England Träger einer Tätowierung.

So ist das Tätowieren, also das Aufbringen von Hautbildern, in vielen Kulturen in einen religiösen, sozialen oder therapeutischen Kontext eingebunden.

Die Tätowierung und das Tätowieren entwickelten sich mit dem Fortschritt der Menschheit stetig weiter, so das heute überwiegend elektrisch tätowiert wird. Die Farben sind genormt und unterliegen strengen Prüfkriterien und auch Tattoo-Studios werden regelmäßig von den zuständigen Gesundheitsämtern geprüft.